Therapiemöglichkeiten

 

Am Anfang jeder TCM-Behandlung steht eine umfangreiche Diagnose (Anamnese).
Diese umfasst die Schwerpunkte:

• Befragung und Beratungsgespräch
• Pulsdiagnose und
• Zungendiagnose

 
Nach der Auswertung der Diagnose wird die Therapie festgelegt:

Akupunktur
Bei der wohl bekanntesten Therapie der chinesischen Medizin wird mittels Einführen dünner Nadeln an bestimmten Akupunkturpunkten auf den Qifluss im Körper eingewirkt. Fülle wird zerstreut und Stagnationen werden beseitigt.

Ernährungsberatung
In China war man sich schon sehr früh bewusst, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung für das Wohlbefinden ist. Man sieht Lebensmittel als mild wirkende, aber wichtige Therapie an.

Chinesische Pharmakologie
Hier kommen chinesiche Kräuterreztpuren zum Tragen, die teilweise schon hunderte Jahre alt sind und sich bewährt haben.

Gua Sha
Pathogene Faktoren, Schmerz und Stagnation werden durch Reiben und Schaben mit abgerundeten Gegenständen wirkungsvoll beseitigt.

Schröpfen
Das Aufsetzen von Gläsern auf Akupunkturpunkte oder an Stagnationsstellen nennt man Schröpfen. Hierbei entsteht ein Vakuum,welches den Energiefluss im Körper anregt und zu besserer Durchblutung führt.

Narbenentstörung
Narben erzeugen Störfelder im Energiefluss. Sie können Ursache für viele Beschwerden sein. Durch gezielte Therapie können diese Störfelder beseitigt werden.

Moxibustion
Moxibustion ist das Erwärmen von Akupunkturpunkten mit Moxakraut (Getrockneter Beifuß). Die Wärme wirkt bewegend und harmonisierend auf das Qi in den Leitbahnen im Körper.

Tuina
Durch manuelle Massagetechniken (reiben, zupfen, schieben etc.) sollen Qi und Blut in den Meridianen bewegt und reguliert werden. Mit Tuina werden Blockaden aufgelöst und der Energiefluss gefördert, aber auch Organe beeinflusst.

Qigong
ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist. Die Übungen dienen der Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper.